Panin Text

Die hebräischen und griechischen Buchstaben des Alten und Neuen Testaments stellen auch gleichzeitig Zahlenwerte dar.

Auf dieser Seite weiter unten finden Sie das Griechische Alphabet mit den Zahlenwerten.

Nachprüfen können Sie dies z.B. im Griechischen Wörterbuch von Gemoll. In Wikipedia finden Sie die im Gemoll fehlenden Zahlenwerte Stigma (Buchstabe) = 6, Koppa = 90 und Sampi = 900.

Panin fand im "Zahlentext", sagen wir mal "Zahlenmuster". Anhand dieser Zahlenmuster konnte er den durch das Abschreiben "leicht beschädigten" oder bewusst geänderten Text (weil zum Beispiel in einer Region ein Wort nicht gebräuchlich war) rekonstruieren, also mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen, welche Lesart wohl die ursprüngliche war.

Die relevantesten Abweichungen:

Buchstaben um Buchstaben habe ich in sehr vielen mühsamen Stunden den Panin-Text und den Nestle-Aland-Text (26) miteinander verglichen. Eine Auflistung der wenigen, nämlich nur 16 relevanten Abweichungen, finden Sie weiter unten im Dokument "Gedanken zum griechischen Text des Neuen Testamentes nach Panin" als "Vergleichsliste Panin und Nestle-Aland".

Welche Abweichungen wurden nicht aufgelistet:

Im Panin-Text wird der Name von Johannes des Täufers immer mit einem N geschrieben. Der Apostel Johannes wird in allen Evangelien und der Apostelgeschichte mit einem N geschrieben. In der Offenbarung sowohl mit einem als auch mit Doppel-N. Druckfehler können aber nicht ausgeschlossen werden.

Es gibt Doppelwörter wie kakei die bei Panin ka kei geschrieben werden u.ä.

Da ich Sie nicht weiter langweilen möchte, belasse ich es nun dabei, nicht relevante Abweichungen aufzuzählen .... ;-))

 

Das Erstaunliche ist, daß der "mathematische" Text von Panin und der mit sehr viel Mühe und Einsatz durch das Nestle-Aland-Institut rekonstruierte griechische Text (unter Berücksichtigung wohl aller erhalten gebliebenen uralten Texte!) bis auf nur 16 vernachlässigbare Abweichungen (weil lehrmäßig unerheblich) praktisch gleich sind.

Durch zwei wissenschaftliche Verfahren, die voneinander völlig unabhängig sind, dürfte der Urtext wahrscheinlich rekonstruiert worden sein.

Da bei der Rekonstruierung des Urtextes Menschen wie Sie und ich tätig waren (also fehlerbehaftet), sind möglicherweise noch kleinste Fehler vorhanden, oder einfach nicht zu beseitigen. Diese Fehler hätten jedoch sachlich gesehen keinerlei Einfluß auf die Lehre des Neuen Testaments.

Durch 2 Zeugen (!) wie es das Alte Testament verlangt, konnte also der "Urtext" wohl wieder hergestellt werden.

 

Nun habe ich eine DIN A4 Seite vorbereitet, welche kurz und bündig zeigt, daß wir durch die Arbeit von Erasmus von Rotterdam bis hin zum Nestle-Aland Institut und der Textausgabe von Ivan Panin - welche auf den Bibelzahlen beruht - ein sehr sicheres Fundament für unseren Glauben an Jesus Christus bekommen haben.